Diversity
Diversity
In unserer Unterkategorie Diversity soll nicht nur auf individuelle Unterschiede der Mitarbeiter, sondern vielmehr auf die wirtschaftliche, kulturelle und soziale Vielfalt aufmerksam gemacht werden. Dabei soll die gezielte Wahrnehmung, die öffentliche Wertschätzung und vor allem das bewusste Nutzen von Unterschieden berücksichtigt werden. Unsere Auswahl an Links soll Ihnen eine Übersicht darüber geben, wie junge Unternehmerinnen und berufstätige Frauen sich aktiv im Berufsleben engagieren können und wie sie sich in Netzwerken einbringen und diese gezielt für sich nutzen können. Zusätzlich werden in dieser Rubrik Informationen über Fortbildungsseminare und Trainingsprogramme für Frauen im Erwerbsleben zur Verfügung gestellt.
Bundesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauenbüros und Gleichstellungsstellen (BAG)
Bundesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauenbüros und Gleichstellungsstellen (BAG)
Die Bundesarbeitsgemeinschaft kommunalen Frauenbüros und Gleichstellungsstellen (BAG) hat ein professionelles nationales Netzwerk geschaffen, um die Interessen von Frauen in Unternehmen zu vertreten. Das Forum soll den Erfahrungsaustausch und den Informationsfluss zwischen Kolleginnen und weiblichen Führungskräften ermöglichen und Raum für Fragen zum eigenen Berufsstand schaffen. In den bundesweiten Landesarbeitsgemeinschaften, die sich als Selbstorganisationen auf Landesebene verstehen, findet der bezirksübergreifende Austausch von Erfahrungen und Informationen statt. Man hat die Möglichkeit den Newsletter der BAD zu bestellen, der 12 mal pro Jahr verschickt wird. In der Kategorie Themen findet man eine Auswahl an Bereichen, mit denen sich die BAG auseinandersetzt.
Besonders wissenswert?
Seit 2008 unterstützt die BAG zusammen mit der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, dem Deutschen Frauenrat, dem Verband deutscher Unternehmerinnen (VDU) den Equal Pay Day, der von der BPW Germany e.V. initiiert wurde. Ziel ist es auf die Entgeltunterschiede in Deutschland aufmerksam zu machen. Unterstützt wird das Aktionsbündnis vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Interessante Artikel
Über Lohnunterschiede in der EU berichtet der Artikel in der Süddeutschen Zeitung "EU: Deutsche Frauen verdienen zu wenig" (06.03.2010). Darin fordert die BAG, dass Männer und Frauen gleich bezahlt werden. Hier geht es zum Artikel.
Das Hamburger Abendblatt berichtet in ihrem Artikel vom 20.10.2005 "Neun Cent Stundenlohn für eine Näherin" über die Lohnausbeute von Frauen in Bangladesh.
Business and Professional Women (BPW) Germany
Business and Professional Women (BPW) Germany
Das BPW Germany ist einer der ältesten und größten Berufsnetzwerke für Frauen. Ziel des BPW Germany ist es Frauen aus unterschiedlichen Berufsbranchen, sowie Phasen ihres beruflichen Lebens zu vernetzen und somit eine kommunikative Internetplattform zu schaffen. Auf der Suche nach neuen Geschäftspartnerinnen? Das BPW-Netzwerk bietet berufstätigen Frauen, die in eine andere Stadt gezogen sind, die Möglichkeit, Kontakte über ihr Netzwerk zu anderen BPW Mitgliedern zu knüpfen. Für Frauen bis 35 Jahre, die sich gerade am Anfang ihrer Berufskarriere befinden, besteht die Möglichkeit sich über das Young BPW zusätzlich zu vernetzen. In den Arbeitsgruppen des BPW Germany können sich Frauen ehrenamtlich engagieren und sich mit Themen innerhalb und außerhalb des Verbandes befassen. Die AG Internationales beispielsweise organisiert internationale und europäische Kongresse und ist außerdem zuständig für die Zusammenarbeit mit internationalen Clubs sowie Nicht-Regierungs-Organisationen. Das Business and Professional Women Netzwerk organisiert zudem den Equal Pay Day. Präsidentin des BPW Germany Netzwerkes ist Dagmar Bischof.
Besonders wissenswert?
Das Business and Professional Women Netzwerk bietet ein Leadership Training an, genannt IDP (Individual Development Program), welches speziell für Frauen entwickelt worden ist und gezielt auf individuelle Führungsaufgaben im beruflichen als auch persönlichen Bereich vorbereiten soll. Ziel des Individual Development Program ist es, Frauen bewusst auf ihre Potentiale aufmerksam zu machen und diese anhand des Trainings zu fördern.
Lesen Sie mehr über den von der BPW ins Leben gerufene Equal Pay Day in der Handelszeitung online: "Kleiner Unterschied geht groß ins Geld" (03.03.2010).
Deutscher Frauenrat
Deutscher Frauenrat
Der Frauenrat (Hauptsitz Berlin) zeichnet sich durch seine Vielfalt an Mitgliedern aus und hat sich in den vergangenen Jahren zu einer wichtigen Lobby für Frauen in Deutschland entwickelt. 56 bundesweit aktive Frauenverbände, wozu konfessionelle, überkonfessionelle und überparteilich arbeitenden Organisationen gehören, haben sich zum Frauenrat zusammengeschlossen und verzeichnen derzeit rund 10 Millionen Mitglieder (Stand 2010). Als öffentlicher Verein und anerkannte Nicht-Regierungs-Organisation bezieht der Frauenrat seine Gelder aus öffentlichen Finanzmitteln. Ziel ihrer Arbeit ist es, Chancengleichheit, sowie Anerkennung von Frauen und Männer in Beruf und Familie in der Gesellschaft zu verwirklichen. Da der Frauenrat als politische Lobby arbeitet, gilt ihr Hauptinteresse der Bundesregierung. Ihre Aktivitäten der vergangenen Jahren werden in ihren Jahresberichten veröffentlicht.
Verband deutscher Unternehmerinnen e.V. (VDU)
Verband deutscher Unternehmerinnen e.V. (VDU)
Im Verband deutscher Unternehmerinnen sind derzeit rund 1.600 Unternehmerinnen aktiv (Stand 2010). Ziel des Verbandes ist es, als kritischer Beobachter der Politik auf Landes- und Bundesebene Einfluss zu nehmen. Der Verband deutscher Unternehmerinnen dient als Lobby für Frauen, um die Interessen von Unternehmerinnen zu wahren und die professionelle Kompetenz von Unternehmerinnen in wirtschaftspolitischen Prozessen stärker zu fördern. Ihr Anliegen ist es zudem den Austausch zwischen den Generationen zu unterstützen. Neben dem Forum und ihrer auch online verfügbaren Zeitschrift "Die Unternehmerin", geht es dem Verband vor allem um den regen Erfahrungsaustausch ihrer Mitglieder, die Stärkung der Rolle der Frau als Unternehmerin, sowie um berufsfördernde Kontakte.
Besonders wissenswert?
2001 wurde von Mitgliedern des VDU die Käthe Ahlmann Stiftung gegründet, welche das Mentoring Programm TwoWomenWin initiierte. Erfahrene Unternehmerinnen (Mentorinnen) stehen jungen Unternehmerinnen (Mentees) mit professionellem Rat zur Seite.
Women Are Getting Equal (WAGE)
Women Are Getting Equal (WAGE)
Das WAGE Projekt ist eine gemeinnützige Organisation, die von Evelyn F. Murphy (Autorin des Buches "Getting Even: Why Women Don't Get Paid Like Men") geleitet wird. Berufstätige Frauen in Nordamerika, die Lohnungerechtigkeiten am Arbeitsplatz erleben, können zum Beispiel beim WAGE Projekt Verhandlungsworkshops besuchen. WAGE bietet online die Möglichkeit seinen Arbeitslohn entsprechend seiner Arbeitsposition zu kalkulieren (Salary Calculation).
Women's Forum for the Economy and Society
Women's Forum for the Economy and Society
Das Women's Forum for the Economy and Society wurde 2005 von Aude Zieseniss de Thuin mit der Absicht gegründet, Frauen stärker im öffentlichen Wirtschaftsleben zu fördern. Das Forum, das jedes Jahr im Oktober stattfindet, soll Frauen als auch Männern in Führungspositionen den Austausch von beruflichen sowie persönlichen Erfahrungen ermöglichen - mit der Intention ein globales und stabiles Netzwerk zu schaffen.
Ihr Ziel ist es, das erste unabhängige globale Forum der "femininen Inspiration" zu sein und praktische Lösungen für entgegenwirkende Gesellschaftskräfte, wie zum Beispiel ökonomischen und sozialen Fortschritt, zu finden. Das Projekt "Building the future with women's vision" widmet sich den Bereichen der Bildung und Beschäftigung von Frauen. Das Women's Forum for the Economy and Society gehört zu den fünf einflussreichsten Foren weltweit (Financial Times 2007).
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