Soziale Martkwirtschaft
Soziale Marktwirtschaft
Das Konzept der Sozialen Marktwirtschaft geht auf den Wirtschaftsprofessor Alfred Müller-Armack und Ludwig Ehrhard zurück. Gemeinsam entwarfen sie ein Modell, dessen grundlegendes Prinzip es ist, die Freiheit derjenigen, die als Anbieter oder Nachfrager am Markt teilnehmen, zu schützen. Die Idee: den Mechanismus eines freien Marktes aufrecht erhalten und gleichzeitig für sozialen Ausgleich zu sorgen. Dabei wird der Marktpreis von Angebot und Nachfrage bestimmt und nicht durch private Marktmacht gelenkt.
Die Aufgabe des Staates in der Sozialen Marktwirtschaft besteht darin, den Rahmen für einen funktionierenden Wettbewerb zu gewährleisten, Struktur- und Finanzpolitik zu regeln und soziale Absicherung zu gewährleisten. Doch umso weniger sozialpolitische Hilfen notwendig sind, desto erfolgreicher kann die Wirtschaftspolitik gestaltet werden.
Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft
Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft
Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) arbeitet mit Experten und wissenschaftlichen Instituten zusammen und erarbeitet Lösungsvorschläge für die wirtschaftspolitische Agenda. Finanziert wird sie von den Arbeitgeberverbänden der Metall- und Elektronikindustrie. Die Initiative richtet sich vor allem an Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft als auch an die breite Öffentlichkeit. Ziel ihrer Arbeit ist es, Einschränkungen, welche die Soziale Marktwirtschaft in ihrer Leistungsfähigkeit und bei ihrer Erneuerung beschränken, zu beseitigen. Konkret fordern sie, die Sicherung von Arbeitsplätzen (Neue Beschäftigungspolitik), Vereinfachung der Bürokratie (Neue Wirtschaftspolitik), eine flexiblere Tarifpolitik (Neue Tarifpolitik), "Hilfe zur Selbsthilfe" (Neue Sozialpolitik) und einen stärkeren Fokus auf unsere Informations- und Wissensgesellschaft (Neue Bildungspolitik).
Besonders wissenswert ist der INSM-Ökonomenblog. Die Autoren sind Mitarbeiter der INSM, Wissenschaftler, Politiker und Unternehmen, die sich gemeinsam für die Erneuerung der Sozialen Marktwirtschaft nach ordnungspolitischen Kriterien einsetzen. Schauen Sie doch einfach bei den aktuellen Beiträgen aus dem Ökonomenblog rein!
Ökosoziales Forum
Ökosoziales Forum
Das Ökosoziale Forum ist eine unabhängige Internetplattform, die sich für die Idee der Ökosozialen Marktwirtschaft einsetzt. Seit den 1990er Jahren unterstützen sie als Verein nachhaltige und faire Rahmenbedingungen in der globalisierten Wirtschaft. Ziel ihrer Arbeit ist eine nachhaltige Gesellschaft. Ihr Engagement konzentriert sich vor allem auf drei Dimensionen: ökologisch, sozial und ökonomisch - angemessen im jeweiligen kulturellen Kontext. Sie wollen vor allem Veränderungen bewirken, sei es als politischer Kompass die Richtung weisen oder "enkeltauglich", das heißt verantwortungsvoll gegenüber den nächsten Generationen handeln. Das Ökosoziale Forum bietet ein Masterarbeitenportal an. StudentInnen können nach ausgeschriebenen Masterarbeiten suchen und ebenfalls richtungsweisende Themen finden. Unternehmen, Organisationen und Institute haben die Option ihre Forschungsfragen im Portal anzubieten. Somit dient die Plattform als Kommunikationsschnittstelle für wissenschaftliche Abschlussarbeiten zwischen AuftraggeberInnen und Studierenden.
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